Sekteninformationen

Die Angst vor Sekten wird immer größer. Viele wollen sich nichtauf Glaubensgemeinschaften einlassen, da sie befürchten, einer Sekte zu verfallen.

Und das mit gutem Grund ! Es gibt immer mehr Gruppierungen, von denen man leider sagen muß, daß es sich um eine Sekte handelt.

Andererseits aber darf man nicht den Fehler machen, alles in einen Topf zu werfen, und jede Gemeinschaft, die außerhalb der traditionellen Kirchen steht, gleich als Sekte anzusehen.

Es bedarf einer genauen Prüfung der Glaubensinhalte und der Praktiken dieser Gemeinschaften.
Hierzu möchten wir Ihnen einen Fragenkatalog anbieten, dazu ein paar Kennzeichen nennen und Ihnen anbieten, zu einzelnen Gruppierungen Informationen einzuholen.



Wenn Sie eine Gruppe beurteilen wollen,  können Sie folgende Fragen stellen:

 Kennzeichen einer Sekte:

 Sekten haben meist einen Gründer, der bestimmt, was zu glauben ist. Dieser baut entweder auf traditionellen Formen auf oder behauptet, einen ganz neuen Weg zum Heil gefunden zu haben. Selten berufen sich diese Gruppen auf geschichtliche Entwicklungen. Vielmehr scheinen sie wie aus dem Nichts zur Erkenntnis der Wahrheit gekommen zu sein.

Die Mitglieder sind abhängig von der Gruppe. Ein eigenständiges Glaubensleben ohne die Gruppe wird als unmöglich angesehen.

Die Mitglieder bekommen innerhalb dieser Gruppe oft Zusatzinformationen ohne diese es nicht möglich ist, erlöst zu werden.

Die Lehre oder Glaubensaussagen dürfen nicht hinterfragt werden, sondern müssen akzeptert werden. Eine Diskussion über einzelne Themen ist oft unerwünscht. Es geht vielmehr darum die Wahrheiten zu vertiefen.


 Was nicht als Sekte zu bezeichnen ist:

die Christen galten sogar als jüdische Sekte, weil sie zunächst aus jüdischem Umfeld kamen. Das Christentum leugnet auch nicht diesen Ursprung, da der Glaube sich durchaus auf die jüdische Geschichte beruft und die Glaubwürdigkeit Jesu unter anderem in der Erfüllung der vielen Alttestamentlichen Prophezeiungen liegt.
Viele sehen auch eine Gruppe als Sekte an, die sich von den religiösen traditionellen Formen ihrer Gesellschaft lösen.
Aber eine Loslösung von traditionellen Formen bestimmt noch nicht eine Sekte. Schon immer gab es reformatorische Bewegungen in der Kirche, die dazu geführt haben, daß Abspaltungen entstanden sind. Wichtig ist, daß das Glaubensfundament (die Bibel) nicht verlassen wird.

Zu behaupten, daß die Bibel Gottes Wort ist und daß alles, was darin steht wahr ist, ist noch nicht sektiererisch. Wichtig ist, wie diser Anspruch ausgelebt und in die Tat umgesetzt wird.

Abgrenzung zu anderen Religionen ist noch kein Zeichen einer Sekte, da der Wahrheitsanspruch des Christentums durchaus Realität ist. Eine andere Religion kann kritisiert und bewertet werden, dabei darf aber der Respekt vor dem Meschen selber nicht verloren gehen.

Einen bestimmten Weg des Heils verkündigen: "Nur Jesus rettet" - das ist noch nicht sektiererisch. Gefährlich wird es, wenn die Gruppe meint, daß alleine bei ihnen als Mitglied es möglich ist, einen echten Glauben an Jesus zu haben.

Glaubensgemeinschaften und deren Lehren anhand der Bibel zu beurteilen ist aber nicht sektiererisch. Die Heilige Schrift fordert uns dazu auf, zu prüfen und Lehren an ihr zu messen.
 



Möchten Sie gerne ausführlichere Informationen zu diesem Thema oder haben Sie konkrete Fragen zu einzelnen Sekten ? Dann schreiben Sie uns bitte: Mailadresse (tom@echtes-leben.de)