Die Religionen im Vergleich


Gemeinsamkeiten der Religionen

Was verbindet die Religionen?

Warum soviel verschiedene ?

Die Menschen leben in verschiedenen Kulturen, aber ist das der Grund dafür, daß es soviele Religionen gibt ?
Gründe, wieso es Religionen gibt:

Warum bekämpfen sich die Religionen ?

 

Die Ziele der Religionen

Hier kann nur ein grobe Beschreibung der einzelnen Religionen gegeben werden:
 

Religionen auf dem Prüfstand

Der Buddhismus  - sucht keine persönliche Gemeinschaft mit Gott. Sieht auch die Götter nur als eine höhere Form der Reinkarnation an. Letztlich kann diese Religion als eine Religion ohne Gott bezeichnet werden.

Der Islam - Es gibt nur einen Gott (Allah), über dem niemand steht. Dieser Gott kann in seiner Souveränität alles tun. Er ist nicht an Versprechen gebunden.

Das Judentum - Wie erlange ein Jude heute die Vergebung der Sünden, da ja der Tempel nicht mehr in Jerusalem steht.


Wieso kann ein Christentum, das soviel von Liebe redet, so intolerant sein ?

Intoleranz ist heute eine große Sünde. Wie steht es dabei bei den Religionen ?
Noch immer kaut man an den absoluten Ansprüchen. Auch das Christentum kennt solch einen absoluten Anspruch.
Nur durch Jesus wird man gerettet - gerade dieser Jesus, der doch gepredigt hat, daß wir "den Nächsten lieben sollen, wie uns selbst" und gesagt hat, daß wir "zuerst den balken aus unserem eigenen Auge entfernen sollen", bevor wir den "Splitter aus dem Auge des Nächsten" entfernen können - gerade dieser Jesus sagt auch - wer an mich glaubt hat ewiges Leben. Un die anderen ?  Hat hier die Nächstenliebe ihre Grenze ?

Gerade weil Jesus den Menschen so liebt, ist er Mensch geworden und hat seine Liebe uns bezeugt. Er hat uns überhaupt die Chance gegeben, wieder in eine ungetrübte Gemeinschaft mit Gott zu kommen. Unsere Gemeinschaft mit Gott ist durch unsere Sünde zerstört.

Gott erkennt nicht eine Religion als die bessere an, sondern er hat selber einen Weg geschaffen, errettet zu werden im Gegensatz zu den vielen Wegen, die sich Menschen ausgedacht haben.
Die Wege der Menschen dem Weg Gottes gleichzusetzen würde dann heißen, daß Gott es gar nicht nötig gehabt hätte, einen Weg zu schaffen.

Wer ist hier also intolerant? - Der Mensch selber ist intolerant Gott gegenüber, da er Gott nicht zubilligt, selbst bestimmen zu können, wie die Gemeinschaft mit dem Menschen wiederhergestellt werden kann.


Auch die Bibel übt an der Religion Kritik

Wie kann ein grundlegendes Religions-Dokument über Religion Kritik üben ?
Die Bibel kritisoert religiöse Praktiken.  Nicht nur bei andersgläubigen, sondern auch unter den eigenen Reihen. Das Volk Israel muß sich für seine Religiösität viel Kritik gefallen lassen. Warum ?
Der Bibel geht es nicht darum, einfach religiös zu sein, sondern vielmehr eine echte persönliche Beziehung zu Gott zu haben.
Religion kann aber davon ablenken.

Im Römerbrief (vor allem Kapitel 1) wird diese Frage genauer erläutert.
das Hauptproblem des Menschen ist, daß er die Erkenntnis des lebendigen Gottes nicht zuläßt, da sonst seine eigene Ungerechtigkeit offenbar wird.

Andererseits gibt er diesem Gott auch nicht die entsprechende Ehre und dankt ihm auch nicht für all die guten Wohttaten. Lieber bildet er sich einen eigenen Gott (aus Stein, oder Elemente aus der Natur, oder die Natur selbst).
Aber gerade hier wird die Bibel deutlich:

Rö 1, 20-23:
denn sein unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, so daß sie keine Entschuldigung haben.
Denn obschon sie Gott erkannten, haben sie ihn doch nicht als Gott gepriesen und ihm nicht gedankt, sondern sind in ihren Gedanken in eitlen Wahn verfallen, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert.
Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden
und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit dem Bild vom vergänglichen Menschen, von Vögeln und vierfüßigen und kriechenden Tieren.
Darum hat sie auch Gott dahingegeben in die Gelüste ihrer Herzen, zur Unreinigkeit, daß sie ihre eigenen Leiber untereinander entehren,
sie, welche die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauschten und dem Geschöpf mehr Ehre und Dienst erwiesen als dem Schöpfer, der da gelobt ist in Ewigkeit. Amen!
 


Der christliche Glaube - etwa keine Religion ?

 Der christliche Glaube versteht sich selbst nicht als eine Religion in dem Sinne, daß er eine Alternative zu anderen Religionen darstellt.
Vielmehr wird gezeigt, daß es einen Gott gibt, der Himmel und Erde geschaffen hat und sich offenbart, so daß Menschen ihn erkennen und finden können.
Da der Mensch durch seine Sünde von Gott getrennt ist, versucht er, die Beziehung zu Gott wieder aufzurichten. Dabei über legt er sich, was Gott gefallen könnnte, und übt das aus.
Der Gott der Bibel jedoch hat seinen Willen in seinem Wort bezeugt. Wer dies ernst nimmt, der weiß, wie er zu Gott kommen kann.

Gott möchte das ganze Herz des Menschen. Durch die Religion gibt der Mensch Gott nur einen begrenzten Teil davon.

Ein Christentum, das auch nur eine beschränkte Lebensübergabe an Gott enthält, ist nichts anderes als eine christliche Religion, aber  entspricht nicht dem, was Gott möchte und wie er es in seinem Wort geoffenbart hat.